Open Source unterstützen – ein persönlicher Beitrag aus der Praxis 🌱

Open Source ist für mich kein abstraktes Konzept, sondern ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Als IT-Dienstleister nutze ich freie Software seit vielen Jahren – und sehe es als selbstverständlich an, der Gemeinschaft auch etwas zurückzugeben.

Dieser Beitrag beschreibt, wie ich Open Source praktisch unterstütze, ohne Anspruch auf Besonderheit, sondern als Teil einer funktionierenden digitalen Gemeinschaft.


Infrastruktur für freie Software 🐧

Ein konkreter Beitrag ist der Betrieb eigener Server, über die freie Betriebssysteme und Software verteilt werden. Dazu gehört ein Torrent-Server, über den Linux-Distributionen und andere Open-Source-Projekte weitergegeben werden.

Ergänzend dazu existiert ein eigener Download-Server, über den die gleichen Dateien direkt per HTTPS abgerufen werden können: https://downloads.it-service-commander.de/

Beides dient vor allem dazu, zentrale Mirror-Server zu entlasten und die Verfügbarkeit freier Software zu verbessern.


Beitrag zu dezentralen Netzwerken ₿🧅

Neben klassischer Open-Source-Software unterstütze ich auch dezentrale Netzwerke durch eigene Nodes.

Eine eigene Bitcoin Node zu betreiben bedeutet, die Blockchain selbst zu validieren und aktiv zur Verteilung der Daten beizutragen. Dadurch bleibt die zugrunde liegende Blockchain-Infrastruktur unabhängig von einzelnen Anbietern und zentralen Stellen.

Die Node ist öffentlich im Netzwerk sichtbar:
https://bitnodes.io/nodes/128.140.60.104-8333/?activated=1

Zusätzlich läuft ein eigener Tor-Node, der Datenverkehr innerhalb des Tor-Netzwerks weiterleitet. Solche Knoten sind notwendig, damit anonyme und zensurresistente Kommunikation überhaupt möglich bleibt. Jeder zusätzliche Node erhöht Stabilität und Leistungsfähigkeit des Netzwerks.

Der Tor-Node ist hier öffentlich einsehbar:
https://metrics.torproject.org/rs.html#details/0050875D8D60D3C0EDC54E61DCA5FCE8BA900289


Open Source im Alltag 🛠️

Auch im praktischen Einsatz bei Kunden setze ich – wo sinnvoll – auf Open-Source-Software. Das betrifft vor allem Linux-Systeme, Server-Dienste und Werkzeuge, die langfristig wartbar und transparent sind.

Der Einsatz freier Software ist dabei kein Selbstzweck, sondern eine pragmatische Entscheidung: Systeme sollen nachvollziehbar, stabil und unabhängig bleiben.


Messbarer Beitrag statt großer Worte 📊

Durch diese Infrastruktur werden monatlich mehrere Terabyte an Daten übertragen – für Linux-Images, freie Software und dezentrale Netzwerke. Das ist kein besonderes Alleinstellungsmerkmal, sondern schlicht ein Teil davon, Open Source nicht nur zu nutzen, sondern auch zu tragen.


Fazit

Open Source lebt davon, dass viele Menschen kleine und große Beiträge leisten – Code, Dokumentation, Infrastruktur oder schlicht Bandbreite. Mein Beitrag besteht vor allem darin, Systeme bereitzustellen, die anderen Projekten und Nutzern zugutekommen.

Vielleicht ist genau das der Kern von Open Source: nicht laut darüber zu sprechen, sondern es einfach zu tun.